Besser Leben II: Meide diese 5 Worte/Sätze!

In einem chinesischen Sprichwort heißt es:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

  1. Ich muss… Nein, man muss nichts. Nur sterben und Steuern zahlen. Geben wir uns dem Gedanken hin, dass wir einen freien Willen haben. Beispiel: „Ich muss zum Arzt“. Nein, musst du nicht. Du hast den freien Willen, ob Du es aussitzt, ignorierst oder verschiebst.
  2. Ich versuche… Warum nur versuchen? MACHEN! Mit versuchen will man nur ein eventuelles Scheitern legitimieren. Oft in meinem Leben hatte ich schwere Aufgaben. Aber ich habe nicht darüber nachgedacht, zu scheitern. Das kann man noch, wenn es passiert ist.
  3. Rede nie schlecht über dich. Auch nicht im Scherz. Siehe das Sprichwort oben. Redest du schlecht über dich, setzt sich das im Unterbewußtsein fest und irgendwann ist man von dem Blödsinn überzeugt.
  4. …ja, aber… Nach dem „aber“ kommt das eigentlich wahre. Krasses Beispiel: „Ich mag dich ja, aber eigentlich bist du scheiße“. Was will der Redende sagen? Dass er den Empfänger mag oder scheiße findet? Vor dem „ja, aber“ kommt die Beschwichtigung, danach das Gemeinte.
  5. eigentlich, ist im Wesentlichen genau so. Gehört zu den „Weichmachern“, wie vielleicht, eventuell, im Prinzip, quasi,… Nehmen wir an, jemand sagt: „Eigentlich habe ich morgen keine Zeit.“ Ist man jetzt näher dran, zu erfahren, ob der Termin steht?

Kennt ihr noch Dragoslav Stepanovic? Damals in den 90’ern war er Trainer von Eintracht Frankfurt. Nach dem Saison-Mißerfolg sagte er auf einer Pressekonferenz den legendären Satz „Lebbe geht weiter“. Anfangs fragte ich mich: „Meint er das ernst?“ Später erkannte ich: „Ja“. Denn, egal was kommt, was passiert, wie tief man im Dreck sitzen mag, Lebbe geht weiter, man darf nur nicht aufgeben.

Analysieren, ob man allein weiter kommt oder sich Hilfe holen muss. Erkennt man letzteres, darf man nie zu stolz sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Heutzutage kann man in fast allen Dingen Hilfe bekommen, egal was es ist. Freunde, Familie, Ärzte, Hilfestationen.

Und helfen einem die Freunde nicht oder haben kein Verständnis für die Situation, bleibt wenigstens die bittere Erkenntnis: Dann waren es nie Freunde.

Links zu anderen Besser Leben-Blogs:

Besser Leben I – Zeit für sich schaffen

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