Bist Du religiös?

Religion ist ein gefährliches Thema. Kriege, Kreuzzüge, Verfolgung waren oder sind das Resultat daraus. Auch ich habe damit unangenehme Erfahrungen sammeln können, wenngleich noch vergleichsweise harmlos. Ich habe eine Meinung dazu, doch die behalte ich öffentlich für mich.

Unter dem Strich haben alle Religionen, soweit ich weiß, eines gemeinsam. Ziel ist es, verschiedene Menschen zu einen und zu einem Ziel zu ordnen. Damit wir nicht im Chaos enden. Sehr sinnvoll war dies in alten Zeiten, als Projekte angegangen wurden, für die man Einigkeit brauchte.

Schnell wurde die Einigkeit aber durchbrochen. Weil manche sich dem anderen überlegen fühlten. Den eigenen Glauben dem Anderen aufzwingen wollte. Das funktioniert aber nicht, eher erhöht es den Widerstand.

Was haben wir nicht alles hinter uns. Die Menschheitsgeschichte ist voll von Untaten, begangen von und gegen alle Religionen.

Ausnahme ist der Buddhismus (wenn ich falsch liege, bitte klärt mich auf!). Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch, geschrieben von Christen, die betrachten, ob der Buddhismus eine Religion ist. Sie bejahen es, obwohl ja kein „Gott“, also ein höheres Wesen in dem Sinne im Buddhismus vorhanden ist. Aber die Ziele sind der Religion ähnlich, weshalb es als Religion anerkannt wird.

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“ Ich kann das erklären, Chef…“

Eine Geschichte, die ich immer wieder gerne erzähle, ist diese:

Ich war noch in der Ausbildung. Da war der eine Kollege, der sehr neugierig war. Eine Kollegin, damals noch sehr jung, der Kollege, der sein eigenes Büro hatte, weil er Kettenraucher war. Sowie der Chef und ich. Das sind die Protagonisten dieser Geschichte.

Es war im Jahr 1998. Ich war damals im zweiten Lehrjahr, meine Kollegin im dritten und letzten Lehrjahr. Es war ein relativ normaler Vormittag bis dahin. Der kettenrauchende Kollege hatte einen Tag frei. Der Chef war nicht im Haus, er hatte einen auswärtigen Termin. Meine Kollegin und ich dachten, wir können eine Raucherpause machen, da der Chef nicht da ist und es bei dem Kollegen im Büro nicht auffällt vom Geruch.

Da war nur ein Problem: Der neugierige Kollege. Er sollte nicht mitkriegen, was wir machen. Also gingen wir in das Einzelzimmer und schlossen hinter uns zu, damit keiner hinterher gehen kann.

Eine dumme Idee. Über den Anschein, den wir erweckt hatten, brauchen wir nicht reden.

Nach ein paar Minuten wurde tatsächlich am Türgriff versucht, die Tür zu öffnen. Meine Kollegin und ich grinsten uns an und dachten: ‚Doch eine gute Entscheidung.‘ Leider war es nicht der neugierige Kollege.

ES WAR DER CHEF.

Er hatte wohl was vergessen und war kurz zurück gekommen. Wir erkannten ihn an an der Stimme, als er murmelte: „Warum ist hier denn abgeschlossen?“ und wegstampfte.

Mit feuerroten Köpfen und wie von der Tarantel gestochen verließen wir stürmisch das Büro. Gefühlt alle der Kollegen waren anwesend und sahen uns. Die nächsten Stunden nahmen wir den Kopf runter und sahen weder nach links oder rechts beim arbeiten. Gott, war das peinlich…

Gegen Nachmittag dachte ich dann: ‚Du musst das aufklären, wenigstens beim Chef‘. Also ging ich in sein Büro und fragte, ob er einen Moment Zeit hat. Wieder wurde mein Kopf gefühlt weißglühend vor Scham, als ich sagte: „Ich weiß wie das aussieht, aber es war so:… „

Er lachte und glaubte mir, für ihn war die Sache damit erledigt, zumal auch meine Kollegin schon bei ihm war, kurz vor mir und das auch aufklärte.

Dennoch, es blieb eine Geschichte, die bestimmt auch heute noch neuen Kollegen erzählt wird.

 

Besser Leben III: 9 Anzeichen, dass Du den falschen Job hast

Zu dem Thema gibt es unzählige Artikel. Meine halte ich aus dem Grund innovativ, weil sie kurz und prägnant sind. Klar, man darf nicht immer simplifizieren. Aber: Manches machen wir uns schwerer als nötig. Man sollte bedenken: Die Entscheidung ist nicht leicht, aber ganz einfach.

Das Leben ist leicht. Von einfach hat keiner geredet“

Hier also meine Liste:

  1. Du liest diesen Artikel. Immer noch.
  2. Du kommst morgens nicht gut aus dem Bett. (Motivation und Biorhythmus sind zwei ganz verschiedene Dinge).
  3. Du kannst dich nicht auf deine Kollegen verlassen. Jeder kämpft für sich.
  4. Du kannst nicht abschalten. Schon Sonntag Mittag quält dich der Gedanke an den bevorstehenden Montag.
  5. Du bist auch im Privatleben unglücklich. Dieser Punkt ist diffizil, weil nicht immer klar ist, ob der Job Auswirkungen auf’s Privatleben hat oder umgekehrt. Ich spreche aus Erfahrung.
  6. Du bist im Job gelangweilt oder überfordert.
  7. Du wirst Opfer von Mobbing und/oder Bossing.
  8. Du wartest nur auf den Feierabend, das Wochenende oder deinen Urlaub
  9. Kannst Du die einfache Frage beantworten: „Warum machst Du den Job?“

Was Du mit der Feststellung, ob dein Job der Richtige ist oder nicht, machst: Diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen.

Links zu anderen Besser Leben-Blogs:

Besser Leben I: Zeit für sich schaffen

Besser Leben II: Meide diese 5 Worte/Sätze!