Ich bin ein wandelndes Buffet…

Es gibt evolutionär eine Nahrungskette. Der Mensch ist oben, Mäuse und Ratten sind weiter unten. Aber es gibt auch eine gefühlte Nahrungskette. Und da stehe ich als Mensch unter den Parasiten wie z.B. Mücken.

Beispiele gefällig?

Pfingsten 2018. Ich habe mit meiner Verlobten eine Radtour gemacht. Wir haben eine Pause gemacht. Doch die Pause war kein Vergnügen für mich.

Ein Fluss, ein lauer Sommerabend, es war warm. Ich hatte zwar keine kurze Hose an, dennoch konnte ich die Klingel hören und einen Ausruf: „DAS BUFFET IST ERÖFFNET“

10 Minuten haben wir Pause gemacht. In der Zeit habe ich ca. 20 Mücken gekillt, die sich gerade zur Mahlzeit niedergelassen haben. Nicht bemerkt habe ich ca. 10 mal, die ich gestochen wurde. Gemerkt habe ich erst das Jucken, als ich nach Hause kam. Und die teils heftigen Beulen und Entzündungen, die daraus geworden sind. Also, 30 Angriffe in 10 Minuten. Also rund alle 20 Sekunden ein Übergriff auf ein harmloses Opfer der gemeinen und hemmungslosen Mücken.

Szenenwechsel. Ein anderer Abend. Ich liege im Bett. Stille. Aus einer leichten Erkältung heraus habe ich innere Hitze und das Bedürfnis, meinen Körper etwas zu kühlen, sprich: Nicht alles zuzudecken. Ich komme zur Ruhe. Bis etwas die Ruhe durchbricht.

„Sssssssssssss“

Alarm! Mücke im Schlafzimmer. Und nein, sie gönnt mir keine Ruhe, dem an Männergrippe erkrankten, um sein Leben kämpfenden Mann. Sie geht nicht zu meiner Verlobten. ZU MIR! Skandal sondergleichen.

Also, wohl oder übel decke ich mich zu. Vorbei die Ruhe und die Erholung. Nun gut, ist nicht zu ändern.

Ich habe aber wenigstens etwas gefunden, was die Mücken etwas abhält. Japanisches Minzöl. Also träufel ich mir etwas auf die Ohren. Die glühen zwar recht bald, meine Verlobte leidet an Atemnot. Die Hunde flitzen aus dem Schlafzimmer. Aber die Mücke gibt Ruhe.

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