4 Dinge, die wir von Hunden lernen können

Obwohl Hunden die Fähigkeit, verbal zu kommunizieren, fehlt, haben sie uns einiges voraus. Die Dinge, über die ich hier schreibe, habe ich aus eigener Beobachtung gelernt. Wir haben zwei Jack-Russel-Terrier, von denen ich gerne lerne.

1.) Hunde sind vorurteilsfrei

Ihnen ist der soziale oder gesellschaftliche Stand, das Aussehen oder eine körperliche Behinderung egal. Sie pflegen Kontakte nicht zum eigenen Vorteil. Wer ihnen Dinge für’s eigene Überlegen und Liebe schenkt, hat gute Chancen, gemocht zu werden.

2.) Hunde besitzen Menschenkenntnis

Schon Bismarck sagte: „Ich vertraue der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.“ Womit er Recht hatte, der als großer Stratege bekannt war. Sie beurteilen anhand ihrer Sinne einen fremden Menschen, wo wir uns gerne von schönen Worten blenden lassen.

3.) Hunde beherrschen nonverbale Kommunikation

Laut wissenschaftlichen Studien finden ca. 80% der Kommunikation nonverbal statt. Menschen legen größeren Wert auf vervale Kommunikation. Die Möglichkeit haben Hunde nicht. Also achten sie stärker auf Gerüche, Mimik und Gestik.

Ein Beispiel aus dem täglichen Leben. Unser Rüde hatte Durst, der Wassernapf war aber leer. Da die Verbalität fehlt, behalf er sich der Gestik. Er ging zum Wassernapf und legte sich davor, bis ich verstand, welches Bedürfnis er hat. Problem gelöst, Napf gefüllt, Hund zufrieden. Es geht auch nonverbal.

Um unsere Aktionen und Reaktionen zu studieren, beobachten sie uns. Wenn sie lernen, dass der „Dackelblick“ als Beschwichtigung funktioniert, setzen sie ihn auf. Menschen gehen davon aus, dass die Hunde schuldbewusst sind, und hören auf zu schimpfen. Dabei ist nachgewiesen, dass Hunde zu komplizierten Emotionen wie Schuldgefühlen nicht fähig sind. Aber es funktioniert. Geschickt wurde Frauchen oder Herrchen mal eben manipuliert.

Schlaues Tier. Wie sagte Forrest Gump: „Dumm ist der, der dummes tut.“ Wir sollten Tiere mit anderen Augen sehen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sind sie clever!

4.) Hunde sind furchtlos, aber nicht leichtsinnig

Schon mal gesehen, wie ein relativ kleiner Hund einen großen, starken Bären in die Flucht schlägt? Er positioniert sich so, dass der Bär ihn nicht erwischen kann, denn er weiß, er würde den Kürzeren ziehen. Aber er macht so viel Radau und wirkt dabei aggressiv. Der Bär überlegt, ob es wirklich den Kampf wert ist und zieht sich zurück.

Hand auf’s Herz: Beweißt ihr in einer ähnlichen Lage Mut oder seht/lauft ihr weg?

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Zweite Dates – Mein Ding… nicht…

„… und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen“. Und ich lächelte und war froh… und es kam schlimmer.“ Dieser eine Satz umschreibt alles, was ich bei zweiten Dates erlebt habe. Hier das Highlight:

Ein zweites Date hatte ich mit einer Frau aus Stadtlohn. Nach einem ansprechenden ersten Date war ich guter Dinge. Ich lag auch gut in der Zeit. Dann machte ich etwas, was ich sonst nicht mache. Man liest es oft auch in Zeitungen: Dem Navi vertraut und sonstwo gelandet. Obwohl sonst eher ein misstrauischer Geselle, ist mir das auch passiert. Ich landete im Nirgendwo. Abkürzung durch einen Wald genommen, und schon war ich auf einem Acker, die befestigte Straße war hinter mir.

Kurzer Check: Hier kommst du nicht durch. Also zurück. Zeit: Jetzt egal. Nur unbeschadet zurück. Bitte, irgendwie! Nicht, dass mir auch sowas passiert. Doch leider hatte es viel geregnet und… Richtig. Der Wagen steckte fest. Weder vor noch zurück irgendeine Bewegung. Nur heulende Reifen. Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen. Wenigstens etwas. Ich stieg aus und schaute, ob ich etwas finden würde, was mich aus der misslichen Lage befreien würde. Doch was ich auch probierte… Erfolglos.

Ich schaute auf die Uhr. Nicht mehr viel Zeit. Also rief ich mein Date an und sagte ihr, dass ich später komme, weil ich Probleme mit dem Auto habe. Dann ging ich auf die Hauptstraße und hielt Ausschau nach dem nächsten Bauernhof. Was recht nahe aussah, bedeutete aber auch immerhin 5 Minuten Fussmarsch. Immerhin, wieder hatte ich Glück. Da war ein Bauer mit dem Traktor unterwegs.

Meine Situation schildernd, hoffte ich, dass er mir helfen würde. Nicht zu knapp machte er sich über meine Situation lustig und fragte auch direkt, was ich ihm zahlen würde. „Macht der das nur für Geld?“ fragte ich mich. Eine Belohnung für die Hilfe sollte er sowieso bekommen, das war nur fair. Aber das ausgerechnet jemand, der sich über mich lustig macht und sofort nach Geld fragt, mir helfen soll?

In Ermangelung einer Alternative gab ich ihm 20 Euro (die ihm auch erfreulicherweise genug waren) und sah dabei zu, wie der Traktor meinen Wagen aus dem Matsch auf die Straße zog. Als mein Wagen wieder fahrbereit war, bedankte ich mich artig.

Mein Date rief ich daraufhin an und sagte, „ich bin wieder fahrbereit, ich mache mich auf den Weg“. Bloß weg hier, dachte ich, den Schlamm von dem Feld noch an den Schuhen und mit stark geschwundener Selbstachtung.

Das zweite Date lief dann auch nicht so wie gehofft. Meine große Liebe fand ich später woanders und von diesem zweiten Date blieb nur die Erinnerung und die Erkenntnis, das sich folgende Weisheit bewahrheitet hat:

Die besten Abenteuer beginnen mit: „Ich kenn da eine Abkürzung…“